"Geologisches Fenster"


Hier erkennt man den Übergang vom Rahmengestein (Quarzporphyr) zum Zinnwalder Granit (Albitgranit). Wobei der Quarzporphyr links oben anstehend und der Granit recht unten zu sehen sind. Beide werden durch einen diagonal verlaufenden Feldspatstockscheider getrennt. Der Stockscheider ist an der flach einfallenden Ostflanke bis 2 m mächtig. Sein äußerer Rand besteht aus grob bis riesenkörnigen Feldspaten. Die innere Zone besteht aus gesprossten Kalifeldspat mit Glimmernestern und granitischen Zwickelfüllungen. Dies ist aber optisch kaum feststellbar. Der Zinnwalder Albitgranitkörper ist ein Nord-Süd gestreckter elliptischer Intrusivkörper, dessen Zentralteil durch Erosion freigelegt ist. Die Ausstrichfläche hat eine Längserstreckung von ca. 1300 m und eine Maximalbreite von ca. 300 m. Die Nord-Ost-Süd-Flanke des Granits hat ein relativ flaches Einfallen von ca. 30 bis 35°. Die West-Flanke ist steiler.

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